Neue Mitarbeiter sollen eingestellt werden: Weniger Mittel für Fidelity Investment

Neue Mitarbeiter sollen eingestellt werden
Weniger Mittel für Fidelity Investment

Die Fondsgesellschaften konnten sich im letzten Jahr nicht beklagen, die Zuflüsse zu den Publikumsfonds sind insgesamt gestiegen. Bei Fidelity Investment aber sind weniger Mittel geflossen.

HB FRANKFURT. Die Fondsgesellschaft hat in Deutschland im vergangenen Jahr rund ein Viertel weniger Nettozuflüsse verzeichnet. Das Nettomittelaufkommen sei auf 943 Millionen Euro von 1,243 Milliarden Euro im Jahr zuvor gesunken, teilte die Gesellschaft am Freitag in Frankfurt mit. Nach Angaben des deutschen Branchenverbandes BVI waren die Zuflüsse der Fondsgesellschaften bei Publikumsfonds 2003 dagegen insgesamt leicht gestiegen. Der Wert der in Deutschland verwalteten Einlagen habe im Zuge der steigenden Aktienkurse um mehr als ein Drittel auf 7,5 Milliarden (Vorjahr 5,5 Milliarden Euro) zugelegt, gab Klaus-Jürgen Baum, Geschäftsführer von Fidelity Investments in Deutschland, auf der Jahrespressekonferenz ferner bekannt. Er kündigte an, dass die Gesellschaft 2004 nun einen Schwerpunkt auf den Vertrieb legen und dafür auch neue Mitarbeiter einstellen werde. Als unabhängige Fondsgesellschaft ist Fidelity darauf angewiesen, dass Banken neben den Produkten ihres eigenen Hauses die Fonds von Fidelity anbieten. Zudem verkaufen auch Versicherer und unabhängige Finanzdienstleister für Fidelity.

Für das laufende Jahr kündigte Baum zudem die Gründung einer Kapitalanlage-Gesellschaft (KAG) an, die wesentlicher Baustein für das Wachstum auf dem deutschen Markt sein solle. Der Antrag sei bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) schon gestellt. Auch stellte Baum mittelfristig einen Hedgefonds für den deutschen Markt in Aussicht.

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