Neues Gutachten
Ex-Vorstände der BayernLB zunehmend unter Druck

Ein Gutachter hat die Abläufe beim milliardenschweren Fehlkauf der österreichischen Bank Hypo Alpe Adria durch die BayernLB genau unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse dürften die damaligen Vorstände nicht erfreuen.
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MünchenIm Prozess um Schadenersatz für die verhängnisvolle Übernahme der österreichischen Bank Hypo Alpe Adria bringt ein Gutachten die früheren Vorstände der BayernLB unter Druck. Die Expertise bestätige den Vorwurf, dass die Manager für die Bank 200 Millionen Euro zu viel gezahlt hätten, sagte die Vorsitzende der 20. Zivilkammer des Landgerichts München, Isabel Liesegang, am Dienstag in München.

Das umfangreiche Gutachten wurde von dem Leipziger Finanzprofessor Bernhard Schwetzler erstellt und soll in den weiteren Prozess einfließen. Die Landesbank wirft ihrem früheren Chef Werner Schmidt und sieben weiteren ehemaligen Vorständen Pflichtverletzungen vor, weil sie die Hypo Group Alpe Adria (HGAA) für rund 1,6 Milliarden Euro kauften und dabei Alarmzeichen über den Zustand der Bank außer Acht gelassen haben sollen. Sie fordert 200 Millionen Euro Schadenersatz.

Zum Prozess erschien keiner der ehemaligen Vorstände persönlich. An den vorangegangenen beiden Verhandlungstagen war zumindest Ex-Vorstand Dieter Burgmer gekommen. Die übrigen Beschuldigten, darunter der amtierende Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes deutscher Banken, Michael Kemmer, waren noch nie in dem Prozess, sondern ließen sich durch ihre Anwälte vertreten.

Die BayernLB wirft den Ex-Vorständen neben dem Fehlkauf der HGAA im Jahr 2007 auch Versäumnisse bei Geschäften mit riskanten Wertpapieren vor, die ihr horrende Verluste einbrockten. In diesem Punkt hat das Gericht nach dem bisherigen Stand des Verfahrens aber Bedenken, ob eine Pflichtverletzungen der Ex-Vorstände vorlag. Fraglich ist dabei vor allem, ob die Vorstände den Verwaltungsrat als Kontrollgremium über die Geschäfte hätten informieren müssen.

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  • Wie im richtigen Leben, der eine zockt den anderen ab und der letzte zockt sich selber ab. Der letzte ist meist ein ahnungsloser und/oder nach monetärer Bereicherung strebender Verwaltungs-oder Aufsichtsrat. Das Ergebnis ist ein Chaos mit Verlusten, die natürlich die Allgemeinheit zu tragen hat. Ein absolut normaler Vorgang heutzutage, der geplant im Sande verläuft.
    Also, alles bestens und viele sind beschäftigt versorgt und haben Ihre Existenzberechtigung (ohne zu Arbeiten).
    Wenn das nicht praktizierte Nächstenliebe der produktiv arbeitenden Bevölkerung ist?

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