Niederländische Krisenbank
ING hat alle Staatshilfen zurückgezahlt

In der Finanzkrise konnte die niederländische Bank nur mit Steuergeldern vor dem Kollaps gerettet werden, vier Jahre später hat die ING die Staatshilfen nun vollständig zurückgezahlt – ein halbes Jahr früher als geplant.
  • 0

AmsterdamDer niederländische Finanzkonzern ING will das Kapitel Finanzkrise endgültig hinter sich lassen. Am Freitag werde es die letzte Rückzahlung von Staatshilfen geben, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Der Schritt kommt ein halbes Jahr früher als geplant und ermöglicht dem Institut, bald wieder Dividenden an die Aktionäre auszuschütten. Die letzte Tranche belaufe sich auf eine Milliarde Euro.

ING wurde 2008 auf dem Höhepunkt der Finanzkrise mit Steuergeldern vor dem Kollaps bewahrt. Mit der Zahlung am Freitag bekommt der Staat insgesamt 13,5 Milliarden Euro zurück; das ist mehr als er ausgereicht hat. Die jährliche Rendite beläuft sich auf knapp 13 Prozent.

Im dritten Quartal stieg der Nettogewinn der größten niederländischen Bank, die in Deutschland mit der ING DiBa aktiv ist, um mehr als ein Drittel auf 1,12 Milliarden Euro. Damit wurden allerdings die Analystenerwartungen verfehlt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Niederländische Krisenbank: ING hat alle Staatshilfen zurückgezahlt"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%