Nordea, Handelsbanken, SEB
Schwedens Großbanken verdienen weniger

Die schwedische Zentralbank verlangt von den Geschäftsbanken mittlerweile einen Strafzins, wenn sie Gelder bei ihr parken. Das belastet die Institute im Land. Bei Nordea, Handelsbanken und SEB bricht der Gewinn weg.

StockholmDie großen schwedischen Banken verdienen wegen der niedrigen Zinsen und der jüngsten Marktturbulenzen weniger als erwartet. Nordea, Handelsbanken und SEB verfehlten mit ihren Zahlen zum dritten Quartal allesamt die Schätzungen der Analysten.

Bei SEB brach der operative Gewinn um mehr als 30 Prozent auf umgerechnet 490 Millionen Euro ein, wie das Institut am Mittwoch mitteilte. Bei Nordea betrug das Minus knapp neun Prozent auf 1,03 Milliarden Euro, bei Handelsbanken gut drei Prozent auf 501 Millionen Euro.

Die schwedische Zentralbank verlangt von den Geschäftsbanken mittlerweile einen Strafzins, wenn sie Gelder bei ihr parken. Damit sollen die Institute dazu bewogen werden, mehr Kredite zu vergeben, um die Wirtschaft und auch die niedrige Inflation anzuschieben.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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