Novo Banco
Verkauf von portugiesischer Bank in finaler Runde

Zwei chinesische und ein amerikanischer Bewerber bieten auf die portugiesische Novo Banco, darunter der US-Fonds Apollo Global Management und der Favorit, Versicherer Anbang. Wird die Staatsbank bald verkauft?
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LissabonDie portugiesische Notenbank ist Insidern zufolge in exklusiven Gesprächen mit dem chinesischen Versicherer Anbang über den Erwerb der Novo Banco. Verbindliche Angebote lägen aber auch noch von dem chinesischen Mischkonzern Fosun International und dem US-Fonds Apollo Global Management vor, sagten zwei mit den Verhandlungen vertraute Personen zu Reuters. Diese könnten zum Zuge kommen, sollten die Gespräche mit Anbang scheitern.

Ein Anbang-Sprecher lehnte eine Stellungnahme dazu am Donnerstag ab. Die Notenbank hatte am Mittwoch bekanntgegeben, dass sie Gespräche mit einem Bieter führe, ohne diesen konkret zu nennen.

Die Novo Banco war aus dem überlebensfähigen Teil der portugiesischen Problembank Espirito Santo hervorgegangen, die mit fünf Milliarden Euro vom Staat gerettet werden musste. Die Regierung in Lissabon will sie nun verkaufen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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