Nur US-Hypothekengeschäft kann Einnahmen nicht steigern: Bei ABN Amro klingelt die Kasse

Nur US-Hypothekengeschäft kann Einnahmen nicht steigern
Bei ABN Amro klingelt die Kasse

Die niederländische Großbank hat im abgelaufenen Geschäftsjahr von ihrem diversifizierten Geschäft profitiert und ihren Nettogewinn im um fast 30 Prozent gesteigert. Das Institut bekräftigte sein Ziel, in die Top-Five des Bankenrankings aufsteigen zu wollen.

HB AMSTERDAM. ABN sieht sich auf gutem Weg, die für die nächsten vier Jahre gesetzten Ziele zu erreichen. Kurzfristig blieben die kunjunkturellen Aussichten durchwachsen, sagte Chairman Rijkman Groenink am Montag bei Vorlage der Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr. Die gestärkte Kapitalbasis und die verbesserten Sparten ermöglichten der Bank aber, Werte für die Aktionäre zu schaffen. Als Hauptziel habe sich ABN Amro von 2005 bis Ende 2008 eine Kapitalrendite gesetzt, deren Zielwert am 31. März mit Vorlage der IFRS-Bilanz veröffentlicht werde.

Zudem wolle die Bank nach wie vor zu den fünf größten Instituten der Vergleichsgruppe aufsteigen. Dieses Ziel sei in den vergangenen vier Jahren nicht erreicht worden, weil die Herausforderungen im laufenden Geschäft zu groß gewesen seien. Auch seien die Auswirkungen der Restrukturierung auf das Geschäft unterschätzt worden und die Ziele zu ambitioniert gewesen.

Der Nettogewinn der Bank stieg im abgelaufenen Jahr inklusive Einmaleffekten für Desinvestitionen wie beispielsweise Verkäufen und Restrukturierungen deutlich auf 4,1 (3,2) Mrd. Euro, bei Erträgen von knapp 20 Mrd. €. Ohne Berücksichtigung von Sondereffekte legte der Gewinn um gut 17 % auf 3,71 Mrd. € zu. Analysten hatten im Schnitt mit 3,68 Mrd. € gerechnet. Dabei profitierte das Kreditinstitut vor allem von einer viel niedrigeren Risikovorsorge für faule Kredite. Sie halbierte sich nahezu auf 653 Mill. €.

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