Österreichische Raiffeisen-Zentralbank
RZB will Staatshilfen länger behalten

Die österreichische Raiffeisen-Zentralbank (RZB) will sich mit der Rückzahlung der Staatshilfe Zeit lassen. Begründung des RZB-Chefs: "Lieber ein Jahr zu lang gut mit Liquidität ausgestattet als ein Jahr zu kurz".
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Die österreichische Raiffeisen-Zentralbank (RZB) hat es mit der Rückzahlung der Staatshilfen nicht gerade eilig. Die Bank wolle das Geld zwar nicht „ewig behalten“, sagte Bankchef Walter Rothensteiner der österreichischen Tageszeitung „Die Presse“. Doch sei die RZB „lieber ein Jahr zu lang gut mit Liquidität ausgestattet als ein Jahr zu kurz“, sagte er auf die Frage, ob das Geldhaus die Hilfen Ende 2011 zurückzahlen wolle. Das Institut könne die Gelder nur zur Jahresmitte oder zu Jahresende zurückzahlen.  

Die Bankengruppe, die Mutter der börsennotierten Raiffeisen Bank International, hatte in der Finanzkrise 1,75 Milliarden Euro an Staatshilfe erhalten. Ob die Bankenkrise mit dem jüngsten Aufschwung vorüber sei, ließ Rothensteiner offen. „Die Banken verdienen ja nur deshalb wieder so gut, weil der Wertberichtungsbedarf gesunken ist. Und nicht, weil das Geschäft so viel besser läuft“, sagte er. Die RZB habe insgesamt Staatsanleihen im Volumen von 28 Milliarden Euro, sei jedoch nicht in Griechenland investiert.  

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