Offen für Fusion: Bei Euronext brummt das Geschäft

Offen für Fusion
Bei Euronext brummt das Geschäft

Euronext hat ihre Erlöse im vierten Quartal kräftig gesteigert. Die Zukunft steht allerdings in den Sternen. Die Vierländerbörse zeigt sich in punkto Fusionen nach allen Seiten offen.

HB/ben AMSTERDAM. Der Jahresumsatz sei auf 961,9 Mill. Euro gestiegen, teilte Euronext am Montag mit. Wegen der starken Entwicklung erhöhte die Börse ihre Erwartungen für den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) für das abgelaufene Jahr um 10 Prozent. Nun werde mit 330 Mill. Euro gerechnet. Kosten für das Übernahmeprojekt um die London Stock Exchange (LSE) seien darin nicht enthalten.

Statt einer Fusion mit einem Konkurrenten prüft Euronext nach eigenen Angaben, überschüssiges Kapital an die Aktionäre zurückzuführen. Denkbar sei eine Kombination aus der Erneuerung des Aktien-Rückkaufprogramms und die Auszahlung einer Sonderdividende, teilte Euronext mit.

Trotz der Differenzen mit der Deutschen Börse bei den Kooperationsgesprächen Ende vergangenen Jahres sei Euronext jedoch weiter offen für Verhandlungen über eine Konsolidierung des Sektors, erklärte das Unternehmen weiter. Euronext und die Deutsche Börse hatten Gespräche über eine Kooperation kürzlich abgebrochen. Strittige Punkte waren unter anderem der Ort des gemeinsamen Firmensitzes im Falle einer Fusion sowie das Geschäftsmodell.

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