Orderzahlen: Comdirect ist schlechter als der Schnitt

Orderzahlen
Comdirect ist schlechter als der Schnitt

Deutschlands größter Online-Broker Comdirect hat im Januar gut 40 Prozent mehr Wertpapieraufträge für seine Kunden ausgeführt als im Dezember. Was viel klingt, ist tatsächlich unterdurchschnittlich.

HB FRANKFURT. Die Zahl der ausgeführten Orders sei im vergangenen Monat auf 855 591 gestiegen nach zuvor 608 384, teilte die Tochter der Frankfurter Commerzbank am Dienstag mit. Damit schnitt Comdirect etwas schlechter als der Gesamtmarkt ab: Denn an allen deutschen Börsen wurden im Januar 46 Prozent mehr Trades ausgeführt als im Vormonat.

Die Kundenzahl der im Kleinwerte-Index SDax gelisteten Gesellschaft legte im Januar vor allem dank der von American Express übernommenen Konten auf 711 500 zu. Ende Dezember waren es erst 656 064 Kunden gewesen. Das betreute Kundenvermögen betrug zuletzt 14,16 Mrd. Euro nach 12,88 Mrd. Euro im Vormonat.

Die Zahl der Girokonten erhöhte sich von 155 958 auf 172 227. Der noch immer sehr von der schwankenden Börsenentwicklung abhängige Broker versucht sich stärker als Erstbank für seine Kunden zu positionieren, um zusätzliche, börsenunabhängige Erträge zu erzielen.

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