Orientierung an der Ertragsqualität: Münchener Rück setzt Preiserhöhungen durch

Orientierung an der Ertragsqualität
Münchener Rück setzt Preiserhöhungen durch

Der weltgrößte Rückversicherer Münchener Rück hat weitere Preiserhöhungen durchgesetzt und sieht seine Position in der Rückversicherung deutlich verbessert.

HB MÜNCHEN. In der aktuellen Erneuerungsrunde für das Schaden-Unfall-Rückversicherungsgeschäft sei das Beitragsvolumen im Schnitt um neun Prozent erhöht worden, sagte Münchener-Rück-Vorstand Stefan Heyd am Donnerstag in München. „Diese Erneuerungsrunde ist sehr erfolgreich verlaufen für uns“. Durch ein besseres Risikoportefeuille sei das Gewinnpotenzial des Unternehmens wesentlich gesteigert worden. Mit dem Ergebnis bei der Erneuerungsrunde blieb der Konzern jedoch hinter dem Erneuerungsergebnis vor Jahresfrist zurück, als die Münchener Rück in den neuen Verträgen 11 Prozent höhere Raten erzielt hatte.

So konnte der Rückversicherer den Ausschluss oder die Begrenzung einer Reihe von Risiken erreichen. Dazu gehören beispielsweise Deckungslimits im Falle von Produktionsausfällen in Betrieben oder bei Naturgefahren. Etwa die Hälfte des gesteigerten Beitragsvolumens entfalle auf Preiserhöhungen, der Rest auf höhere Anteile der Münchener Rück. Zum 1. Januar hätten etwa 60 Prozent des entsprechenden Geschäfts zur Erneuerung angestanden. Weitere Erneuerungsphasen stehen zum 1. April und 1. Juli dieses Jahres an.

Gut ein Fünftel (21 Prozent) des Geschäfts wurde nicht erneuert. Dazu gehörten neben der Rückversicherung für Naturkatastrophen in den USA auch der Energiebereich. „Wo die Preise bereits nachgegeben haben, haben wir unsere Kapazitäten gezielt zurückgefahren“, sagte Heyd. Das werde für 2004 zu einem leichten Beitragsrückgang im größten Geschäftsfeld Schaden-Unfall-Rückversicherung führen.

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