Paydirekt
Ein neuer Versuch – wieder ohne die Sparkassen

Über den Onlinebezahldienst der deutschen Banken kann man jetzt auch Geld per Smartphone senden. Die Sparkassen aber haben diese Funktion längst in der eigenen App - mit Erfolg.
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Frankfurt Paydirekt, der Onlinebezahldienst der deutschen Banken, hat ein neues Angebot gestartet. Wer die Paydirekt-App auf seinem Smartphone installiert hat, kann damit Geld an seine Handykontakte schicken. Ausprobieren können das bereits Kunden der Commerzbank und ihrer Tochter Comdirect, der Deutschen Bank und ihrer Tochter Postbank, der HypoVereinsbank und der Oldenburgischen Landesbank. Für Kunden von Volks- und Raiffeisenbanken soll das bald möglich sein.

Für Paydirekt könnte die neue Funktion eine Chance sein, die Bekanntheit zu steigern. Denn bisher lahmt das Gemeinschaftsunternehmen der deutschen Banken, das Ende 2015 losgelegt hat. Es hat kaum bekannte Onlinehändler angebunden, und zuletzt haben sich auch nicht mehr so viele Verbraucher neu registriert, insgesamt sind es bisher rund 1,2 Millionen, wie die Genossenschaftsbanken, die neben privaten Banken und Sparkassen bei dem Projekt dabei sind, zuletzt angaben.

Mit Paydirekt wollen die deutschen Geldhäuser dem US-Konkurrenten Paypal Paroli bieten und sich im wachsenden E-Commerce-Markt behaupten. Paypal kommt in Deutschland auf fast 19 Millionen aktive Nutzer.

Doch das Handy-zu-Handy-Zahlen von Paydirekt muss vorerst ohne den Marktführer Sparkassen auskommen. Die haben längst ein eigenes Angebot namens „Kwitt“, das Teil der üblichen Sparkassen-App ist. Und Kwitt läuft mit Erfolg. 490.000 Kunden haben sich seit November dafür registriert.

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Etliche Fintechs sind bereits am Markt

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