Personalien
Neue Vorstände für die Helaba berufen

Die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) bekommt zwei neue Vorstände. Am Mittwoch wurden Jürgen Fenk und Thomas Groß von Trägerversammlung und Verwaltungsrat berufen.
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FrankfurtDer Vorstand der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) bekommt Verstärkung aus Wien und Düsseldorf. Die Trägerversammlung und der Verwaltungsrat beriefen Jürgen Fenk und Thomas Groß am Mittwoch in den Vorstand der Frankfurter Bank. Der 46-jährige Fenk, der bereits von Juli 2009 bis August 2010 für die Helaba arbeitete, kommt von der österreichischen Bank Bawag zurück an den Main und ist für Immobilienfinanzierungen zuständig. Der neue Risikovorstand Groß hat bis vor kurzem bei der WestLB gearbeitet.

Die beiden Neuzugänge folgen auf Gerrit Raupach und Helaba-Vize-Chef Johann Berger, deren Abschied die Helaba bereits im Frühjahr bekanntgegeben hatte. Berger verlasse die Bank auf eigenen Wunsch, Raupach wolle sich neuen beruflichen Aufgaben zuwenden, hatte das Institut damals erklärt.

Die Helaba hat Mitte des Jahres das Sparkassen- und Zertifikategeschäft der WestLB übernommen, die auf Druck der EU-Kommission zerschlagen wurde. Die Zahl der Sparkassen, für die die Helaba zuständig ist, hat sich dadurch mehr als verdreifacht auf 167 - das sind fast 40 Prozent aller deutscher Sparkassen. Die Helaba greift den Instituten unter anderem beim Zahlungsverkehr und bei Großkrediten unter die Arme. Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen will das Frankfurter Geldhaus zudem verstärkt um Geschäfte mit Unternehmen und der öffentlichen Hand buhlen.

Groß war bis zum 15. August Marktfolge-, Risiko- und Finanzvorstand bei der WestLB. Zuvor arbeitete der 47-jährige Wirtschaftsingenieur für die Unternehmensberatung Boston Consulting, die Hypovereinsbank und Bank Austria.


Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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