Pfandbriefbank
HRE-Kernbank kommt langsam in Schwung

Fortschritt auf dem Weg aus der Krise: Die zukunftsträchtige Kernbank der Hypo Real Estate steigert den Gewinn. Im dritten Quartal übertraf die Pfandbriefbank sogar die Planungen. Nur das Neugeschäft liegt zurück.
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MünchenDie Hypo Real Estate ist im Sommer etwas besser in Fahrt gekommen. Der Vorsteuergewinn der Pfandbriefbank, in der der zukunftsträchtige Teil der Immobilienbank gebündelt ist, stieg von Juli bis September auf 49 (Vorjahr: 43) Millionen Euro, wie das Institut am Dienstag in München mitteilte. Es war das beste Quartal im bisherigen Jahresverlauf. Hauptgründe: Der Provisionsüberschuss legte zu und die Pfandbriefbank (pbb) löste einen Teil ihrer Risikovorsorge für faule Kredite auf.

„Das dritte Quartal liegt über unserer Planung“, sagte Bankchefin Manuela Better. Nach den ersten neun Monaten kommt die pbb damit auf 100 Millionen Euro Vorsteuergewinn. Eingeplant für das Gesamtjahr 2012 sind weiterhin 100 bis 140 (2011: 188) Millionen Euro.

Weniger erfolgreich ist die Bank im Neugeschäft. Hier kam sie im dritten Quartal zwar auf rund 1,4 Milliarden Euro. In den ersten neun Monaten sind es damit aber nur 2,9 Milliarden Euro. Das Ziel von acht Milliarden Euro im Gesamtjahr erwähnte die Bank nicht mehr.

Zuletzt hieß es bereits, es werde schwierig, das schwache erste Halbjahr noch aufzuholen. Better rechnet zumindest mit einem weiteren Anstieg im laufenden vierten Quartal. Die Bruttomargen waren zuletzt stabil.

Die Hypo Real Estate stand in der Finanzkrise vor dem Aus und konnte nur dank staatlicher Hilfen im Volumen von zeitweise rund 150 Milliarden Euro gerettet werden. Die gefährlichsten Wertpapiere und Kredite wurden an die Bad Bank FMS ausgelagert, um mit der pbb einen Neuanfang wagen zu können.

 
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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