Portugals Krisen-Bank: Novo Banco ist zuversichtlich

Portugals Krisen-Bank
Novo Banco ist zuversichtlich

Portugals Kriseninstitut Novo Banco trotzt den Verlusten und blickt optimistisch in die Zukunft: Im Geschäftsjahr 2015 wolle man „die Profitabilität vorantreiben“. Vor der Privatisierung steigt das Interesse an der Bank.
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LissabonPortugals Krisengeldhaus Novo Banco will nach einem Verlust von fast einer halben Milliarde Euro noch dieses Jahr die Wende einleiten. „2015 wollen wir die Profitabilität vorantreiben. Das hat nun Priorität“, kündigte Bankenchef Eduardo Stock da Cunha am Montag an.

Spätestens 2016 solle das Nachfolge-Institut der Pleitebank Espirito Santo einen Gewinn verbuchen. Von der Gründung im August bis Dezember fiel wegen Rückstellungen und Sonderausgaben ein Fehlbetrag von 468 Millionen Euro an.

Die Novo Banco war erst im Sommer aus dem überlebensfähigen Teil der Espirito Santo hervorgegangen, die mit fünf Milliarden Euro vom Staat gerettet werden musste. Nun will die Regierung in Lissabon die Novo Banco verkaufen.

Bisher gibt es 15 Interessenten, darunter wohl die portugiesische Banco BPI sowie Santander und Banco Popular aus Spanien. Bis 20. März können unverbindliche Offerten für das drittgrößte Kreditinstitut Portugals abgegeben werden.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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