Postbank Tarifverhandlungen auf „gutem Weg“

Gewerkschaft und Arbeitgeber der Postbank streiten sich bereits in der vierten Verhandlungsrunde um Tariflöhne und Kündigungsschutz. Das letzte Treffen verlief ergebnislos. Es ist aber die Rede von „positiven Signalen“.
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Postbank: Tarifverhandlungen mit Gewerkschaft Verdi auf gutem Weg Quelle: Reuters
Deutsche Postbank

Die Gewerkschaft fordert unter anderem einen Kündigungsschutz bis Ende 2022.

(Foto: Reuters)

Bonn/BerlinDie Tarifverhandlungen für die rund 18 000 Beschäftigten der Postbank sind auch am Mittwoch zunächst ergebnislos geblieben. Sprecher beider Seiten zeigten sich aber zuversichtlich. „Wir sind auf gutem Weg“, erklärte die Postbank. Eine Sprecherin der Gewerkschaft Verdi berichtete von „positiven Signalen“. Der aktuelle Verhandlungsstand müsse nun der Tarifkommission vorgelegt werden.

Zuvor hatten die Arbeitgeber ein verbessertes Angebot vorgelegt. Dazu wollte sich die Postbank aber nicht im Detail äußern. Verdi hatte unbefristete Streiks angekündigt, sollte es keine Einigung geben.

Die Gewerkschaft fordert bei der Integration der Postbank in das Privat- und Firmenkundengeschäft der Deutschen Bank einen Kündigungsschutz bis Ende 2022 und zudem fünf Prozent mehr Geld. Die Arbeitgeber hatten zuletzt den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis Mitte 2019 und 2,5 Prozent mehr Geld angeboten. Verdi hatte dies abgelehnt.

  • dpa
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