Pressekonferenz am Mittwoch: Commerzbank verleibt sich Schmidtbank-Filialen ein

Pressekonferenz am Mittwoch
Commerzbank verleibt sich Schmidtbank-Filialen ein

Die Commerzbank und die Hofer Schmidtbank sind sich einig: 60 Millionen Euro legt das Frankfurter Geldhaus nach Angaben aus Bankenkreisen für die 70 Filialen auf den Tisch. Arbeitsplätze soll die Übernahme offenbar nicht kosten. „Beide Parteien sind sich einig, der Vertrag soll Mittwoch unterzeichnet werden“, verlautete aus den Kreisen.

HB FRANKFURT. Die beiden Institute wollten sich am Dienstag nicht äußern. Ein Sprecher der Commerzbank gab dazu keinen Kommentar ab und verwies auf die für Mittwochnachmittag angesetzte Pressekonferenz in Hof. Es ist davon auszugehen, dass die rund 500 Mitarbeiter der etwa 70 Filialen der Schmidtbank ihre Arbeitsplätze behalten werden.

In Finanzkreisen hieß es, die Schmidtbank sei für die Commerzbank, das drittgrößte deutsche Bankhaus, interessant, weil diese damit ihr Privatkundengeschäft in Süddeutschland ausbauen könne. „In Bayern und dem Grenzgebiet zu Tschechien ist die Commerzbank schlecht vertreten. Die Übernahme gibt die Chance, dort Fuß zu fassen“, sagte ein Banker. Nach früheren Angaben von Commerzbank-Vorstandssprecher Klaus-Peter Müller würde die Commerzbank mit dem Erwerb die Zahl ihrer Privatkunden um 360 000 auf rund vier Millionen erhöhen.

Commerzbank Chef Klaus-Peter Müller hatte zur Vorlage der Jahreszahlen in der vergangenen Woche bereits erklärt, die Verhandlungen seien auf gutem Wege.

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