Privatbank
Berenberg verdient im Investment-Banking

Die Privatbank Berenberg erzielt dank der großen Börsengänge des vergangenen Jahres einen deutlichen Gewinnzuwachs. Das Hamburger Geldhaus fährt sogar das viertbeste Ergebnis seiner Geschichte ein.
  • 0

FrankfurtDie großen Börsengänge des vergangenen Jahres haben bei der Privatbank Berenberg die Kasse klingeln lassen. Der Überschuss kletterte 2012 um sieben Prozent auf 60,2 Millionen Euro, wie das Hamburger Haus am Dienstag mitteilte. Das war das viertbeste Ergebnis in der Geschichte der über 400 Jahre alten Bank, obwohl gerade Anfang 2012 noch große Unsicherheit an den Finanzmärkten geherrscht hatte. Doch am Ende lieferten vor allem die Investmentbanker: So brachte Berenberg den drittgrößten deutschen Versicherer Talanx und den Schweizer Handelskonzern DKSH federführend an die Börse.

Schwerer tat sich Berenberg in der Vermögensverwaltung für reiche Privatkunden: Die Bank sprach hier von einem erneut „sehr anspruchsvollen“ Jahr. Wegen der niedrigen Zinsen und der Schuldenkrise halten sich viele Kunden mit der Geldanlage zurück, wie auch viele andere Privatbanken klagen.

Das setzt die Berater unter Druck. Nur das Geschäft mit institutionellen Investoren wie Stiftungen läuft nach wie vor solide. Insgesamt steigerte Berenberg das verwaltete Vermögen um acht Prozent auf 28,2 Milliarden Euro. Hier spiegelt sich allerdings auch wider, dass die Märkte im letzten Quartal wieder rund liefen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Privatbank: Berenberg verdient im Investment-Banking"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%