Privatbank Julius Bär
Übernahmeversuch gescheitert

Rückschlag für die Schweizer Privatbank Julius Bär. Ihr Übernahmeangebot für den italienischen Vermögensverwalter Banca Esperia wurde abgelehnt. Dabei ist Julius Bär derzeit auf Expansionskurs und versucht in vielen Ländern Fuß zu fassen.
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Zürich/Mailand Die Gespräche mit dem Vermögensverwalter Mediolanum über dessen 50-prozentiges Esperia-Paket wurden abgebrochen, wie Julius Bär am Dienstag mitteilte.

Die Zeitung "Il Messaggero" hatte berichtet, die Schweizer wollten für die Esperia-Beteiligung 200 Millionen Euro auf den Tisch legen. Ein Mediolanum-Sprecher sagte, dass Julius Bär und andere Interesse angemeldet hätten. Esperia stehe jedoch nicht zum Verkauf.

Mediobanca, die die andere Hälfte an Esperia besitzt, lehnte eine Stellungnahme ab. Mediobanca hat ein Vorkaufsrecht für den Mediolanum-Anteil. Esperia verfügte Ende 2010 über Einlagen von 11,2 Milliarden Euro.

Julius Bär verwaltet rund 170 Milliarden Franken Kundengelder und ist derzeit auf Expansionskurs. Vorige Woche hatte sich die Bank in Brasilien am Vermögensverwalter GPS beteiligt, um mit den Reichen des südamerikanischen Landes ins Geschäft zu kommen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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