Privates Bankhaus: Ferdinand Oetker verlässt familieneigne Lampe-Bank

Privates Bankhaus
Ferdinand Oetker verlässt familieneigne Lampe-Bank

Das Bankhaus Lampe muss sich einen neuen Ansprechpartner für die reichsten Kunden suchen. Ferdinand Oetker verlässt das familieneigene Institut. Hintergrund sind ebenso familieneigene Dispute.
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DüsseldorfFerdinand Oetker, als Generalbevollmächtigter unter anderem Ansprechpartner für schwerreiche Kunden, verlässt die Privatbank Lampe Ende Januar. Das geht aus einem Schreiben der Bank an ihre Mitarbeiter hervor, das dem Handelsblatt (Donnerstagausgabe) vorliegt. Das Bankhaus gehört der Oetker-Familie.

„Künftig möchte er sich verstärkt seinen eigenen unternehmerischen Interessen und Aufgaben widmen“, schreibt der Vorstand der Privatbank. Der 42-Jährige bleibe der Bank jedoch als Gesellschafter verbunden. Aus dem Umfeld der Bank heißt es, Ferdinand Oetker habe keine beruflichen Perspektiven bei der Bank gesehen.

Der Familienzwist zwischen der älteren und der jüngeren Generation der Oetkers, zu der Ferdinand Oetker zählt, behindere sein internes Fortkommen. Andere im Bankhaus wiesen gegenüber dem Handelsblatt Spekulationen um einen Zusammenhang zum Familienzwist in der Oetker-Familie zurück.

Ferdinands Vater Rudolf-August Oetker stieg 1949 bei der Privatbank ein. Heute besteht der Gesellschafterkreis der Lampe Bank, einer der größten deutschen Privatbanken, aus den acht Oetker-Geschwistern und der August Oetker KG. 2013 begann die Bank das Kapitalmarktgeschäft als neues Standbein neben der Vermögensverwaltung für private und institutionelle Kunden aufzubauen.

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