Protokoll der PK: „Die Grundlagen für einen Kulturwandel sind gelegt“

Protokoll der PK
„Die Grundlagen für einen Kulturwandel sind gelegt“

Wer die Werte der Deutschen Bank nicht anerkenne, sei bei dem Geldhaus an der falschen Stelle, sagt Co-Vorstandschef Jürgen Fitschen. Auf der Pressekonferenz wird die Bilanz erläutert. Wir waren live für Sie vor Ort.
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FrankfurtDer Vorstand der Deutschen Bank hat sich den Fragen der Journalisten zum Milliardenverlust im vierten Quartal 2012 und dem schwachen Jahresergebnis gestellt. Viele Probleme aus der Vergangenheit belasten das Unternehmen.

+++ 11.57 Uhr +++

Personalvorstand Leithner erläutert, dass das langfristige Zurückhalten der Bonuszahlungen zurückgefahren werden müsse. "Wir müssen da auf ein Gleichgewicht zwischen aktuellen und künftigen Rückstellungen achten." Mit einer späteren Auszahlung von Boni will die Bank Anreize für ein verantwortungsvolles und langfristig orientiertes Wirtschaften setzen.

+++ 11.54 Uhr +++

Co-Chef Fitschen will keine Details zu einem Stellenabbau nennen. "Ich bitte Sie da um Geduld."

+++ 11.46 Uhr +++

Eine Kapitalerhöhung will Jain nicht ausschließen. Allerdings sei das Ziel, die angepeilte Kernkapitalquote durch organisches Wachstum zu erreichen.

+++ 11.40 Uhr +++

Jain räumt ein, dass die US-Banken stärkere Zahlen vorlegten. Doch nicht in allen Fällen sei dies ein "langfristiger Trend". Man müsse zudem auf die grundlegende Entwicklung der Deutschen Bank blicken.

+++ 11.34 Uhr +++

Jain betont die Flexibilität des Instituts. "Die Deutsche Bank hat es immer geschafft, auf ein verändertes Umfeld zu reagieren und ihr Geschäftsmodell anzupassen."

+++ 11.30 Uhr +++
Personalschef Stephan Leithner erklärt, dass die Deutsche Bank im Vergleich zu den Wettbewerbern eine hohe Quote an zurückgehaltenen Boni habe.

+++ 11.24 Uhr +++

Jain geht auf die Aufgabe des Eigenhandels ein: "Das ist eine schwierige und dornige Abgrenzung, was Handel im Auftrag der Kunden und was als Eigenhandel der Bank zu werten ist."

+++ 11.16 Uhr +++

Fitschen betont, dass es nicht nachgewiesen werden könne, dass Finanzspekulation den Preis von Nahrungsmitteln treibe. "Zeigen Sie mir in einer Welt ohne Banken, wie es funktionieren soll, dass das dringend benötigte Kapital in die Produktion von Nahrungsmitteln fließen soll." Die Ernährung der Welt werde nur gelingen, wenn intelligent Kapital in die Agrarwirtschaft gleitet werde. "Wir machen uns das nicht leicht." Hätte es kleinste Hinweise auf einen negativen Einfluss gegeben, hätte man das Engagement überdacht.

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  • WERTE - der Deutsche Bank: Spekulationen mit Nahrungsmitteln vorallem zu Lasten der armen Länder dieser Welt; bei sehr gut laufenden Fonds, wofür zuerst provisionsfrei geworben wurde, wird plötzlich in 2007 DOCH ZUSÄTZLICHE PROVISION wegen des ungewöhnlich guten Verlaufs von den Kundendepots abgebucht...Onlinekonten bei 7 EUR monatlich trotzdem der Kunde alles mit erhöhtem Sicherheitsrisiko selbst tut...WERTE. Die DB sollte vielleicht einmal zur GLS Bank schauen. Danach soll sie WERTE in den Sprachgebrauch integrieren und entsprechend ackern - ohne Ackermann und ohne Nahrungsmittelspekulatios.

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