Prüfung der US-Notenbank Commerzbank soll Geldwäsche strenger kontrollieren

Die US-Notenbank hat der Geldwäsche den Kampf angesagt und will darum auch die Banken stärker in die Pflicht nehmen. Die Commerzbank muss sich auf Drängern der Finanzaufseher einer Prüfung unterziehen.
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Die Commerzbank soll härter gegen Geldwäsche in den USA vorgehen. Quelle: Reuters

Die Commerzbank soll härter gegen Geldwäsche in den USA vorgehen.

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WashingtonDie US-Notenbank fordert von der Commerzbank strengere Vorkehrungen zur Verhinderung von Geldwäsche. Das deutsche Geldinstitut und seine US-Tochter seien aufgefordert worden, sich einer unabhängigen Überprüfung zu unterziehen, teilte die Federal Reserve (Fed) am Donnerstag in Washington mit. Dadurch solle geklärt werden, ob sich die Bank zwischen Mai und Oktober 2012 an US-Vorschriften zur Meldung „verdächtiger Aktivitäten“ gehalten habe.

Im Juni 2012 hatten sich die Commerzbank und ihre New Yorker Filiale gegenüber der Fed verpflichtet, die internen Kontrollen zu verbessern. Die Bank habe es aber versäumt, angemessene Kontrollmechanismen beizubehalten, kritisierte die US-Notenbank nun. Die Fed verhängte kein Bußgeld, forderte die Commerzbank aber auf, innerhalb von 30 Tagen einen unabhängigen Berater zu engagieren. Die Ergebnisse der Untersuchung sollen genutzt werden, um die Maßnahmen des Geldinstituts in diesem Bereich zu verbessern.

Gegen die Commerzbank wurde in den USA bereits im Zusammenhang mit früheren Transaktionen in Länder wie dem Iran oder Nordkorea wegen des möglichen Verstoßes gegen US-Sanktionen ermittelt.

  • afp
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