Quartalsbilanzen
Japans Banken erwarten mehr Gewinn

Japans Mega-Banken können vorsichtig aufatmen. Zwar ist nicht alles Gold, was glänzt, aber die Quartalssaison verlief unterm Strich vielversprechend.
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TokioAuch wenn nicht bei allen die veröffentlichte Bilanz der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres positiv ausfiel, konnten immerhin alle mit zufrieden stellenden Gewinnaussichten aufwarten. Den Vogel schoss dabei die Nummer eins der Branche ab, die Mitsubishi UFJ Finanzgruppe. Sie schraubte die Erwartungen von bislang angekündigten 600 Milliarden Yen auf nun 900 Milliarden Yen (8,4 Milliarden Euro) hoch.

Die Mitsubishi war zugleich die einzige der großen Drei, die mit 95 Prozent zum Vorjahreszeitraum eine satte Zunahme des Nettoertrags in der Zeit von April bis September ausweisen konnte, dank guter Anleihengeschäfte und geringeren Kosten für faule Kredite. 696 Milliarden Yen stehen nun auf der Habenseite. Die gute Position kam allerdings auch dank eines Aktientausches mit Morgan Stanley zustande.

Die Konkurrenz dagegen musste Einbrüche vermelden. Während die Nummer zwei nach Marktwert, die Sumitomo Mitsui Finanzgruppe, einen Rückgang des Nettogewinns von 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr einstecken musste, ging es bei der Nummer drei Mizuho um 26 Prozent nach unten auf 254,7 Milliarden Yen. Die Mizuho blieb deshalb bei ihrer Ankündigung von einem Gewinn von 460 Milliarden Yen zum 31. März 2012. Sumitomo Mitsui hob die bisherige Zahl von 400 Milliarden Yen auf 500 Milliarden Yen an.

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