Reaktion auf Stellenabbau: Schröder kritisiert Deutsche Bank

Reaktion auf Stellenabbau
Schröder kritisiert Deutsche Bank

Bundeskanzler Schröder hat dem Deutsche Bank-Chef Ackermann empfohlen, sich bei der Unternehmensführung an den Prinzipien des ehemaligen Vorstandssprechers Alfred Herrhausen zu orientieren.

HB BERLIN. Die Kritik an den Entlassungsplänen der Deutschen Bank reißt nicht ab. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) bemängelte in der «Welt am Sonntag», dass Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann Personal entlassen wolle, um die Kapitalrendite auf 25 Prozent zu steigern. «Ich finde, dass derart formalisierte Unternehmensziele immer problematisch sind», sagte Schröder. Als Kanzler könne er auch nicht nur quantitative Ziele vorgeben.

Dem Management der Bank empfahl Schröder, sich an den Prinzipien des früheren Vorstandssprechers Alfred Herrhausen zu orientieren. Herrhausen habe die Bank stets gegenüber den Beschäftigten und dem Land in der Pflicht gesehen, sagte der Kanzler. «Ich empfehle den Herren, die derzeit das Untermnehmen führen, sich diese Philosophie noch einmal zu Gemüte zu führen.»

Bis Ende 2006 will die Deutsche Bank 1920 Stellen in Deutschland streichen. Weltweit sollen 6400 Arbeitsplätze wegfallen.

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