Rechtsstreit mit Pimco
Investor Bill Gross geht in die Offensive

Gründer Bill Gross legt im Rechtsstreit mit Pimco nach. Eine unwahre Behauptung habe seinen Ruf geschädigt und viel Geld gekostet. Am 14. März kommt es vor Gericht zum Showdown.

New YorkIm Rechtsstreit mit der von ihm gegründeten Fondsgesellschaft Pimco geht der bekannte Anleihe-Investor Bill Gross in die Offensive. Die Allianz -Tochter habe ihn fälschlicherweise bezichtigt, das Unternehmen abrupt verlassen zu haben, erklärte Gross am Dienstag. Diese Behauptung sei für ihn extrem rufschädigend gewesen und habe ihn hohe Geldsummen gekostet.

Gross hatte Pimco nach seinem Ausscheiden im September 2014 auf 200 Millionen Dollar verklagt. Er sieht sich als Opfer einer Intrige von Pimco-Managern, die ihm seinen Anteil an den Bonus-Zahlungen bei Pimco geneidet hätten.

Eine Anhörung in dem Verfahren ist für den 14. März angesetzt. Ein Pimco-Anwalt erklärte, der Rechtsstreit habe keine Grundlage.

Gross hatte jahrelang den einst größten Anleihefonds der Welt, Pimco Total Return, geführt. Investoren hatten dort aber massiv Geld abgezogen, nachdem Gross sich mehrfach mit US-Staatspapieren verspekuliert hatte. Zudem gab es Kritik an seinem Führungsstil. Die Mittelabflüsse bei Pimco setzten sich auch nach Gross' Abgang fort.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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