Rettungsplan EU gibt grünes Licht für Dexia-Garantien

Die strauchelnde Dexia wird Milliarden-Hilfen aus Belgien, Frankreich und Luxemburg erhalten. Die EU-Kommission hat Plänen für vorläufige Garantien zugestimmt, die der Bank eine Umstrukturierung ermöglichen sollen.
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BrüsselDie EU-Kommission hat Milliardengarantien für die schwer angeschlagene belgisch-französische Bank Dexia gebilligt. Wie die Kommission am Mittwoch in Brüssel mitteilte, gilt die vorläufige Genehmigung für Garantien in Höhe von 45 Milliarden Euro

60,5 Prozent der Hilfen werden von Belgien, 36,5 Prozent von Frankreich und drei Prozent von Luxemburg übernommen werden. Diese sollen es der Bank ermöglichen, einen Umstrukturierungs- und wenn nötig einen Liquidationsplan auszuarbeiten, der der Kommission innerhalb der nächsten drei Monate vorgelegt werden soll. Die Garantien sind bis zum 31. Mai 2012 befristet und decken Refinanzierungsgeschäfte mit einer Höchstlaufzeit von drei Jahren ab.

Belgien, Frankreich und Luxemburg hatten im Oktober in hektischen Verhandlungen einen Rettungsplan für Dexia unter Dach und Fach gebracht. Die Bank gilt als erstes Opfer der Schuldenkrise. Für Frankreich ist Dexia vor allem wegen der Finanzierung von Städten und Kommunen wichtig, die die französische Dexia-Tochter zu einem maßgeblichen Teil stemmt. Das gesunde Filialgeschäft in Belgien wurde verstaatlicht, die in Luxemburg ansässige Vermögensverwaltung nach Katar verkauft.

  • dapd
  • rtr
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