Riskantes Anlageprodukt: Credit Suisse im Fokus von US-Behörden

Riskantes Anlageprodukt
Credit Suisse im Fokus von US-Behörden

Gegen die Schweizer Großbank ermitteln einem Zeitungsbericht zufolge derzeit US-Behörden. Der Verdacht: Die Credit Suisse soll ein „explosives Anlageprodukt“ im Angebot haben, das die Finanzmärkte durcheinander bringt.
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ZürichDie US-Behörden ermitteln einem Bericht des Schweizer „Tages-Anzeiger“ zufolge gegen die Schweizer Großbank Credit Suisse wegen eines hochriskanten Anlageinstruments. Die Finanzmarktaufsicht in den USA, die Börsenaufsicht SEC und der Staat Massachusetts hätten Ermittlungen aufgenommen, weil die Bank „eine Reihe neuer Anlagevehikel“ verkauft, die mit teils extremen Kursschwankungen die Finanzmärkte durcheinanderbrächten, berichtete die Zeitung am Mittwoch. Ein Sprecher der Credit Suisse wollte den Bericht nicht kommentieren.

Viele der sogenannten Exchange Trade Notes (ETN) der Credit Suisse seien hoch riskant und anfällig für starke Verluste in kurzer Zeit, berichtete der „Tages-Anzeiger“. Anleger können demnach damit auf Schwankungen der US-Aktienbörse wetten. Ein unter dem Kürzel Tvix gehandeltes Anlageinstrument etwa verlor von Anfang Oktober bis Dienstag zum Börsenschluss in New York im Wert von 100 auf sieben Dollar. Laut „Tages-Anzeiger“ erlitten die meisten Anleger mit dem Instrument Verluste. Große US-Händler hätten den Verkauf der Produkte daher eingeschränkt oder verboten.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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