Routineprüfung des Aufsichtsamts: Frankfurter Sparkasse verzeichnet offenbar Verlust

Routineprüfung des Aufsichtsamts
Frankfurter Sparkasse verzeichnet offenbar Verlust

Das Kreditinstitut muss die im Dezember skizzierten Tendenzen vermutlich revidieren und nun doch einen Verlust ausweisen. Grund sind höhere Abschreibungen und eine höhere Risikovorsorge als zunächst angekündigt.

HB FRANKFURT. Aus heutiger Sicht werde das Betriebsergebnis vor Bewertung dank Kostensenkungen und höherer Beteiligungserträge 2003 bei rund 94 (2002: 86) Millionen Euro liegen, teilte Deutschlands viertgrößte Sparkasse am Freitag mit.

Die Bewertungen seien für 2003 noch nicht abgeschlossen. Es sei aber absehbar, dass die im Dezember skizzierten Tendenzen revidiert werden müssten und die 94 Millionen Euro nicht ausreichten, um sämtliche Belastungen aufzufangen, hieß es. Die Bank habe aber erhebliche Reserven, um für die Risiken vorzusorgen. Außerdem gebe es derzeit eine von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) veranlasste Routineprüfung der Fraspa-Bücher.

Der zum Jahresende vom Fraspa-Chefsessel in den Verwaltungsrat gewechselte Klaus Wächter hatte im Dezember noch signalisiert, die Sparkasse dürfte bei einer unverändert hohen Risikovorsorge 2003 und niedrigen Margen dennoch etwa einen Nettogewinn auf Vorjahresniveau von 10 Millionen Euro erreichen.

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