Royal Bank of Scotland
RBS verkauft Fondsgeschäft in Luxemburg

Das Fondsgeschäft der Royal Bank of Scotland (RBS) in Luxemburg soll bald zum Verkauf stehen: Die Wirtschaftsprüfergesellschaft PricewaterhouseCoopers wurde bereits für den Verkauf beauftragt.
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LondonDie Royal Bank of Scotland (RBS) will ihr Fondsgeschäft in Luxemburg zum Verkauf stellen. Für die Transaktion sei deshalb bereits die Wirtschaftsprüfergesellschaft PricewaterhouseCoopers als Berater engagiert worden, teilte die staatlich gestützte Großbank am Montag mit.

Das RBS-Fondsgeschäft in Luxemburg verwaltete Ende des vergangenen Jahres rund 28,5 Milliarden Euro. RBS will sich mit einem Verkauf weiter gesundschrumpfen. Das Institut war in der Finanzkrise ins Schlingern geraten und wurde vom Staat aufgefangen. Aktuell ist die britische Regierung zu 80 Prozent an dem Geldhaus beteiligt.

Die Behörden fordern von der RBS, sich auf das Kreditgeschäft in Großbritannien zu konzentrieren und die Kapitalbasis zu stärken. Die Bank hatte vor kurzem angekündigt, sich in 25 Ländern Europas, Asiens und des Nahen Ostens aus dem internationalen Investmentbanking zurückzuziehen

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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