Royal Bank of Scotland
RBS versilbert Anteile an US-Geschäft

Die staatlich gestützte Royal Bank of Scotland muss die Kapitaldecke aufbessern. Darum verkauft die schottische Bank nun weitere Anteile am US-Institut Citizens – und streicht dafür Milliarden ein.
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LondonFür bis zu 3,3 Milliarden Dollar gibt die staatliche gestützte Royal Bank of Scotland (RBS) weitere Anteile am US-Institut Citizens ab. Das von RBS der am Montag angekündigte Geschäft entspricht einem Citizens-Paket von 24 Prozent. Dadurch reduziert sich die Beteiligung auf gut 46 Prozent.

RBS war in der Finanzkrise ins Schlingern geraten und wurde vom Staat aufgefangen. Aktuell hält die Regierung in London 80 Prozent an dem Institut. Die britischen Behörden fordern von der RBS, sich auf das Kreditgeschäft in Großbritannien zu konzentrieren und die Kapitalbasis zu stärken. Die EU-Wettbewerbshüter drängen zudem im Gegenzug für die Staatshilfen auf eine Abspaltung der US-Sparte. RBS will daher Citizens bis Ende 2016 vollständig verkaufen. Im Laufe dieses Jahres soll der Anteil auf rund ein Drittel sinken.

Im Rahmen des Citizens-Börsengangs hatte RBS bereits im September knapp 30 Prozent ihrer Anteile veräußert. Es war der größte Börsengang einer Bank in den USA seit der Finanzkrise.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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