Royal Bank of Scotland
Stellenstreichung auf der Insel

Die Royal Bank of Scotland will Insidern zufolge im britischen Privatkundengeschäft 200 zusätzliche Jobs streichen. Darüber hinaus soll das Filialnetz weiter ausgedünnt werden.

LondonDie Royal Bank of Scotland (RBS) weitet Insidern zufolge ihren Stellenabbau aus. Im britischen Privatkundengeschäft würden 200 zusätzliche Jobs gestrichen, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag. Zugleich werde im Rahmen der umfangreichen Einsparungen das Filialnetz weiter ausgedünnt. Seit März wurden auf der Insel bereits 1350 der rund 12.000 Stellen gestrichen.

Die RBS, an der die britische Regierung mit 73 Prozent beteiligt ist, hat in den vergangenen zwei Jahren mehr Filialen geschlossen als jedes andere Geldhaus in Großbritannien. Den Insidern zufolge sollen nun weitere 20 dazukommen. Ein RBS-Sprecher sagte lediglich, das Filialnetz unterliege einer stetigen Prüfung.

Die RBS leidet immer noch unter den Folgen der Finanzkrise, als die Regierung dem Geldhaus mit mehr als 50 Milliarden Euro unter die Arme greifen musste. Der Staat muss bei einem Ausstieg hohe Verluste befürchten. Denn die Aktien liegen deutlich unter dem Wert, zu dem die Regierung einst eingestiegen war.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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