Rückversicherer
Japan trifft Hannover Rück

Die Katastrophe in Japan wird sich auch in den Zahlen von Hannover Rück niederschlagen. Das Unternehmen erwartet eine Belastung von 250 Millionen Euro.
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FrankfurtDer drittgrößte Rückversicherer kommt in Japan glimpflich davon. Die Hannover Rück rechne mit Belastung von etwa 250 Millionen Euro vor Steuern aus dem Erdbeben in Japan, teilte die Gesellschaft mit. Das ist deutlich weniger als beim Branchenführer Munich Re. Die Münchner hatten ihre Kosten auf 1,5 Milliarden Euro geschätzt und ihr Gewinnziel kassiert. Auch der Branchenzweite Swiss Re rechnet mit umgerechnet 850 Millionen Euro mit einer wesentlich höheren Last.

Aufgrund der Komplexität des Ereignisses liege eine verlässliche Aussage für einen Gesamtmarktschaden für die Versicherungswirtschaft noch nicht vor, erklärte Hannover Rück weiter. Daher sei eine Bewertung der Schadenhöhe noch mit viel Unsicherheit behaftet. Genauere Informationen gebe man am 3. Mai bekannt.

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