Rückversicherer
Swiss Re liebäugelt mit Zukäufen in Großbritannien

Swiss Re sieht sich nach Übernahmezielen für die auf Lebensversicherungen spezialisierte Einheit Admin Re in Großbritannien um. Der Rückversicherer hat 2015 dank des Ausbleibens teurer Schadensfälle mehr verdient.

ZürichDer Schweizer Rückversicherer Swiss Re sieht sich nach Übernahmezielen für die auf Lebensversicherungen spezialisierte Einheit Admin Re in Großbritannien um. „Wir werden nicht bei jeder sich uns bietenden Gelegenheit Erfolg haben, aber wir denken, dass wir in einer sehr guten Position sind“, sagte Swiss-Re-Finanzchef David Cole am Dienstag in einem Interview der Nachrichtenagentur Reuters.

Im September hatte Swiss Re sein Lebensversicherungs- und Pensionsgeschäft mit dem mehr als zwei Milliarden Dollar teuren Kauf der britischen Firma Guardian Financial Services ausgebaut. Das könnte auch die Größenordnung künftiger Übernahmen sein, sagte Cole. Allerdings gebe es auch kleinere Ziele.

Der Rückversicherer hat im vergangenen Jahr dank des Ausbleibens teurer Schadensfälle mehr verdient. Der Gewinn stieg um knapp ein Drittel auf 4,6 Milliarden Dollar, wie der weltweit zweitgrößte Rückversicherer am Dienstag mitteilte. Die Aktionäre sollen daher eine höhere reguläre Dividende von 4,60 Franken je Aktie erhalten. Zudem plant Swiss Re bis zur Generalversammlung 2017 ein weiteres, bis zu eine Milliarde Franken schweres Aktienrückkaufprogramm.

Firmenchef Michel Lies trete in den Ruhestand, erklärte das Unternehmen darüber hinaus. Ab Juli 2016 übernehme der langjährige Swiss-Re-Manager Christian Mumenthaler seinen Posten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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