Russland-Affäre
US-Gericht weist Klage gegen Deutsche Bank ab

Die Deutsche Bank muss sich im Zusammenhang mit dem Vorwuf der Geldwäsche in Russland nicht vor Gericht verantworten. Ein New Yorker Richter wies die Klage zurück. Es geht um Rubel-Schwarzgeld in Milliardenhöhe.
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New YorkEin US-Gericht hat eine Klage von Investoren gegen die Deutsche Bank im Zusammenhang mit dem Geldwäsche-Skandal in Russland abgewiesen. Die Käufer von Papieren des Unternehmens hätten nicht zeigen können, wie das Geldhaus sie mit Bezug auf seine internen Kontrollinstanzen in die Irre führen wollte oder geführt habe, erklärte Bundesbezirksrichterin Analisa Torres am Mittwoch in Manhattan.

Zwar sei deutlich geworden, dass die Vorkehrungen der Bank gegen Geldwäsche unzureichend seien. Dies reichte jedoch nicht für eine Klage. Eine Stellungnahme des Geldhauses lag zunächst nicht vor. Ein Anwalt der Kläger kündigte Berufung an.

Nach Einschätzung von Ermittlern haben dubiose russische Kunden über die Deutsche Bank Rubel-Schwarzgeld im Wert von rund zehn Milliarden Dollar gewaschen. Den Skandal hatte das Institut im Januar mit einer Strafe von rund 600 Millionen Euro größtenteils beigelegt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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