Russlands größtes Geldhaus

Sberbank ächzt unter Sanktionen

Russlands größte Privatbank Sberbank hat die Folgen der Sanktionen und Konjunkturschwäche zu spüren bekommen. Der Branchenprimus verlor im vergangenen Jahr ein Fünftel seines Gewinns.
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Die hohen Leitzinsen und der Wertverfall des Rubel machen dem Institut zu schaffen. Quelle: Reuters
Sberbank in St. Petersburg

Die hohen Leitzinsen und der Wertverfall des Rubel machen dem Institut zu schaffen.

(Foto: Reuters)

MoskauRusslands größtes Geldhaus Sberbank bekommt die Folgen der heimischen Wirtschaftskrise und der internationalen Sanktionen zu spüren. Die Bank büßte 2014 ein Fünftel seines Gewinns ein, wie das staatliche Institut am Donnerstag mitteilte. Unter dem Strich verdiente das Geldhaus demnach umgerechnet rund 4,6 Milliarden Euro (290,3 Milliarden Rubel).

Vor allem mehr als doppelt so hohe Rücklagen für Kreditausfälle als im Vorjahr hätten das Geschäft belastet. Russischen Verbrauchern und Unternehmen fällt es immer schwerer, ihre Darlehen zurückzuzahlen.

Durch die Sanktionen wegen des Ukraine-Konflikts ist zudem der Zugang der Bank zu internationalem Kapital beschränkt, was die Finanzierungskosten erhöht. Auch die hohen Leitzinsen und der Wertverfall des Rubel machen dem Institut zu schaffen.

  • rtr
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