Santander
Bank streicht nach Übernahme über 2000 Jobs

Durch die Übernahme der Banco Popular durch Santander wurde das kleinere Geldhaus vor dem Zusammenbruch bewahrt. Das kostet nun aber mehr als 2000 Santander-Angestellten den Job. Grund seien Einsparungen.
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MadridDie spanische Großbank Santander will nach Gewerkschaftsangaben mehr als 2000 Jobs streichen. Grund seien Einsparungen nach der Übernahme der Banco Popular mit ihren mehr als 11.000 Mitarbeitern, erklärte die Gewerkschaft Comisiones Obreras am Mittwoch. Santander hatte das kleinere spanische Geldhaus geschluckt und es vor dem Zusammenbruch bewahrt. Ein Santander-Sprecher wollte sich am Mittwoch nicht zu den Zahlen äußern.

Vorstandschef Jose Antonio Alvarez hatte vergangenen Monat angekündigt, Santander werde in den Zentralen beider Banken Stellen abbauen, um die Kosten zu drücken. Inzwischen haben die Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern begonnen. Santander und Popular beschäftigen rund 7000 Mitarbeiter in ihren Konzernzentralen in Madrid.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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