Schmuck-Streit
Allianz und Paris Hilton einigen sich ohne Gericht

Rund 60.000 Dollar war der Schmuck wert, der für einen Streitfall zwischen Hotel-Erbin Paris Hilton und der Allianz Versicherung sorgte. Mittlerweile einigten sich die Parteien außergerichtlich.
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MünchenDie Allianz hat ihren Streit mit der prominenten Hotel-Erbin Paris Hilton um teuren Leih-Schmuck beigelegt. „Der Fall wurde schon Mitte Juni außergerichtlich gelöst“, sagte der Nordamerikachef der Allianz, Jay Ralph, der Nachrichtenagentur Reuters. Details zur Einigung wollte er aber nicht preisgeben. Es sei zum Schutz der Privatsphäre Verschwiegenheit vereinbart worden.

Im April 2011 hatte Europas größter Versicherer angekündigt, Hilton zu verklagen. Gestritten wurde um Schmuck im Wert von 60.000 Dollar. Laut Klageschrift warf der Münchner Dax-Konzern der Amerikanerin Vertragsbruch und Verletzung der Sorgfaltspflicht vor, was diese bestritt.

Hilton hatte sich demnach 2007 Schmuck von dem New Yorker Juwelier Damiani ausgeliehen und zugesichert, diesen in einem Tresor aufzubewahren, wenn sie ihn nicht trägt. Ende 2008 wurde der Leih-Schmuck mit anderen Juwelierwaren im Wert von 2,7 Millionen Dollar aus Hiltons Anwesen in Los Angeles gestohlen.

Der Allianz zufolge befand sich der Schmuck zum Zeitpunkt des Einbruchs in einem einfachen Schrank in Hiltons nicht abgeschlossenen Haus. Die Polizei von Los Angeles fand später das Diebesgut und gab es dem Party-Girl zurück - nachdem die Allianz Damiani den Schaden bereits ersetzt hatte. Der Versicherer drängte daraufhin vergeblich auf die Rückgabe des Schmucks.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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