Schottische Großbank
RBS dünnt Investmentbanking weiter aus

Die Royal Bank of Scotland verkauft mit großer Wahrscheinlichkeit ihr Geschäft mit Aktienderivaten. Damit gibt die schottische Bank dem Druck der heimischen Politik nach. Ein möglicher Käufer kommt aus Frankreich.
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London/ParisDie staatlich kontrollierte Royal Bank of Scotland (RBS) will ihr Investmentbanking weiter zurückstutzen. Wie die britische Großbank am Montag bekanntgab, führt das Management Gespräche über eine Veräußerung des Aktienderivate-Geschäfts. Branchenkreisen zufolge hat Frankreichs größte Bank BNP Paribas die besten Chancen auf den Zuschlag. Beide Institute wollten sich dazu nicht äußern. Ein Volumen der Transaktion wurde nicht genannt.

RBS gehört zu 81 Prozent der Regierung. Das Geldhaus wurde 2008 in der Finanzkrise mit umgerechnet 54 Milliarden Euro vom Staat gerettet. Seitdem hat es sein Investmentbanking drastisch zurückgefahren und konzentriert sich auf Drängen der Politik stärker auf die Kreditvergabe an heimische Firmen und Verbraucher. Der neue Bankchef Ross McEwan arbeitet derzeit an einem umfassenden Strategiekonzept. Die Ergebnisse will er im Februar vorlegen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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