Schuldenkrise
Goldman Sachs stuft Europas Banken herunter

Bei der US-Großbank Goldman Sachs wachsen die Zweifel an europäischen Bankenwerten. Die Wirtschaftsentwicklung der europäischen Randstaaten gebe keinen Anlass zum Optimismus.
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FrankfurtDie Analysten von Goldman Sachs haben am Mittwoch die europäischen Banken auf „neutral“ von „overweight“ heruntergestuft. Nach anfänglichem Optimismus im Sog der Lösung für Griechenland mache sich jetzt wieder Zweifel breit, argumentierten die Analysten. Dabei stehe das Ausmaß der Finanzierung des Rettungsfonds EFSF im Fokus. Der Fonds soll künftig mit größeren Aufgaben ausgestattet werden. 

Die Wirtschaftsentwicklung in den europäischen Randstaaten dürfte Goldman Sachs zufolge schwach bleiben und damit die Aussichten für das Kreditgeschäft dämpfen. Auch blieben die Sorgen über Kapitalerhöhungen für einige Zeit bestehen - trotz des Stresstestes. „Zudem sehen unsere Rentenstrategen für die Staatsanleihen Europas kurzfristig kaum Aufwärtspotenzial - selbst wenn sie langfristig Wert erkennen können“, schrieben die Analysten weiter. 

Die Bankenwerte gaben am Mittwoch meist nach. Der Stoxx-Banken-Index rutschte um 1,7 Prozent ins Minus. In Frankfurt verloren Deutsche Bank 1,3 Prozent und Commerzbank 2.2 Prozent.

 

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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