Schuldenkrise
Spanische Banken kämpfen ums Überleben

Die spanischen Banken müssen 54 Milliarden Euro Rückstellungen bilden. Das treibt sie in die Existenzkrise: Im schlimmsten Fall muss die Regierung in Madrid Hilfe aus dem Euro-Rettungsfonds beantragen.
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MadridSpaniens Banken steht ein harter Überlebenskampf bevor. Knapp 54 Milliarden Euro müssen sie wegen neuer gesetzlicher Auflagen an Rückstellungen und Kapitalkissen für ihre Immobilienrisiken aus ihren diesjährigen Ergebnissen finanzieren. Damit sind zwar „die Immobilienrisiken für einige Zeit sehr gut abgedeckt“, meint Alberto Roldán, Chefanalyst vom Brokerhaus Inverseguros. Doch für die Banken bedeuten die Auflagen „eine starke Reduzierung der Gewinne und in einigen Fällen mögliche Verluste im Jahr 2012“, warnt die spanische Notenbank. IWF-Chefin Christine Lagarde verwies darauf, dass die spanische Regierung im Notfall aus den europäischen Rettungsschirmen Mittel für die Bankenrettung bekommen könne. „Es wäre allerdings gut, wenn diese Mittel direkt ohne den Umweg über die Regierung an die Banken fließen könnten“, sagte sie. Das widerspreche jedoch den Regeln für den Euro-Rettungsfonds EFSF und den neuen dauerhaften Fonds ESM. Die Bundesregierung ist strikt dagegen, diese zu ändern.

Eine Reihe von spanischen Geldhäusern dürfte diese vorerst letzte Konsolidierungsrunde daher nicht überleben. Drei kleinere Banken stehen bereits unter der Obhut des staatlichen Bankenrettungsfonds FROB, der sie aus Mitteln des von den Banken selbst finanzierten Einlagensicherungsfonds sanierte und in den nächsten Wochen verkauft.

Acht weitere Fusionen haben die Banken gegenüber der Banco de España bereits angekündigt. Bis Ende Mai müssen alle Fusions- oder Übernahmeprozesse angemeldet sein, die nach bisherigen Plänen allesamt von den Banken selbst finanziert werden sollen. Nur für den Notfall steht auch der FROB bereit, der mit einem Eigenkapital von 15 Milliarden Euro, aufstockbar auf bis zu 99 Milliarden Euro, ausgerüstet ist.

Größtes Sorgenkind der Branche ist Bankia, die als derzeit viertgrößte spanische Bank sehr wohl zum Systemrisiko werden könnte. Sie war erst letztes Jahr aus dem Zusammenschluss von sieben spanischen Sparkassen hervorgegangen und kassierte bereits damals für den Fusionsprozess rund 4,5 Milliarden Euro an Kapitalhilfen vom FROB. Die besonders hohe Exposition der Großbank gegenüber dem Immobiliensektor bringt es mit sich, dass Bankia dieses Jahr noch rund drei Milliarden Euro aufbringen muss, um die neuen Auflagen der Regierung zu erfüllen. Das ist rund zehnmal so viel wie das Nettoergebnis vom vergangenen Jahr.

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Bankia könnte vor der Zerschlagung stehen

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  • Habt Ihr noch nicht verstanden? Die spanische Banken sind Pleite. Solange diese nicht transparent sind, kann niemand trauen.

  • im vorfeld wurden viele sparkassen zusammenfusioniert , ein schelm wer böses dabei denkt. als nächstes bürgen wir für den spanischen immobilienblödsinn.

  • Keine Sorge, das "reiche" Deutschland steht allen fast Pleitestaaten bei. Wir erhöhen weiter unseren Schuldenberg, denn unsere Kanzlerin hat Vorsorge getroffen, das der Euro brüderliches, sozialistisches, europäisches Zahlungsmittel wurde. Ein Rezept, wer nun unseren Schuldenberg,> jetzt schon über drei Billionen, wenn man die Bankenforderungen, die bei uns auch der Steuerzahler zahlt, hinzuzählt,< bezahlt konnte weder Merkel noch Schäuble erstellen!!!
    Noch sprudeln die Steuereinnahmen u. trotzdem wird die Neuverschuldung noch höher ausfallen wie geplant.
    Extra 8 Milliarden zusätzlich für 2012.Danach kommt der nächste alternativlose Weg in die Inflation, die bereits begonnen hat.Der Wähler wurde gläubiger Zuhörer von Sprechblasen u. Regierungsmärchen.

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