Schweizer Bank
Credit Suisse versilbert ETF-Geschäft

Die zweitgrößte Schweizer Bank möchte ihre Kapitalbasis verbessern. Dazu verkauft die Credit Suisse ihr Geschäft mit Indexfonds an den weltgrößten Vermögensverwalter Blackrock. Ein Preis wurde nicht bekannt.
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Zürich/FrankfurtCredit Suisse verkauft das Geschäft mit börsennotierten Indexfonds (ETFs) an den weltgrößten Vermögensverwalter BlackRock. Die Transaktion solle bis Ende des zweiten Quartals 2013 abgeschlossen werden, teilte die Schweizer Großbank am Donnerstag mit. Ein Preis wurde nicht genannt. Reuters hatte bereits am Mittwoch Abend berichtet, dass BlackRock das Bieterrennen für sich entschieden hat.

Das ETF-Geschäft der Credit Suisse kam Ende November auf verwaltete Vermögen von 16,0 Milliarden Franken. Mit einem Marktanteil von 5,5 Prozent sind die Schweizer nach Angaben des Londoner Analysehauses ETFGI die Nummer vier in Europa. Marktführer BlackRock hält auf dem Kontinent einen Anteil von 41 Prozent.

Der Verkauf, der Eigenkapital freisetzt, ist Teil einer Reihe vom Maßnahmen, mit denen die zweitgrößte Schweizer Bank ihre Kapitalbasis um rund 15 Milliarden Franken verbessern will. Der Katalog umfasste unter anderem die Emission von Pflichtwandelanleihen, Beteiligungs- und Immobilienverkäufe sowie die Auszahlung von Boni in Form von Aktien.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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