Schweizer Bank: Vontobel-Gewinn geht um 23 Prozent zurück

Schweizer Bank
Vontobel-Gewinn geht um 23 Prozent zurück

Die Schweizer Bank Vontobel hat 2011 113,8 Millionen Franken verdient. Das sind 23 Prozent weniger als im Vorjahr. Das Netto-Neugeld konnte Vontobel nach eigenen Angaben auf ein Rekordhoch steigern.
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ZürichDie Schweizer Bank Vontobel hat 2011 bei vermögenden Privatkunden und institutionellen Anlegern mehr neues Geld einsammeln können als jemals zuvor. Die Traditionsbank steigerte das Netto-Neugeld Angaben vom Donnerstag zufolge auf 8,2 Milliarden Franken von 5,5 Milliarden Franken im Vorjahr. Dies entspricht einer Wachstumsrate von 10,4 Prozent und liegt deutlich über den Werten der Konkurrenten Julius Bär, Credit Suisse und UBS. Bei Vontobel stamme ein großer Teil der neuen Gelder aus den USA und Schwellenländern, insbesondere aus dem Nahen und Fernen Osten sowie aus Osteuropa.

Der Reingewinn sank dagegen um 23 Prozent auf 113,8 Millionen Franken und lag damit unter den Analysten-Schätzungen. Die schwierigen Finanz- und Aktienmärkte hätten dazu geführt, dass die Kunden weniger aktiv waren. In der Folge sanken auch die Gebühreneinnahmen. Diesen Rückgang konnte Vontobel nicht durch Kostensenkungen auffangen.

Auch in den nächsten Monaten rechnet die Bank mit hohen Marktschwankungen und einer anhaltenden Verunsicherung der Investoren. Vontobel wolle das Vermögensverwaltungsgeschäftes an die neuen Realitäten anpassen. Besonderes Augenmerk gelte dabei der Kostenseite.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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