Schweizer Großbank
UBS kommt in Devisenskandal glimpflich davon

Die Schweizer Großbank UBS kommt im Skandal um Manipulationen am Devisenmarkt offenbar glimpflich davon. Einem Medienbericht zufolge fällt die Strafe für die Schweizer deutlich geringer aus als bei anderen Banken.
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ZürichIm Skandal um Manipulationen am Devisenmarkt kommt die UBS einem Medienbericht zufolge glimpflicher davon als andere Banken. Die Schweizer Großbank müsse eine Geldstrafe von weniger als 800 Millionen Dollar bezahlen, berichtete die „Financial Times“ in ihrer Dienstagsausgabe unter Verweise auf Insider.

Bei Barclays dürfte sich die Strafe auf rund 3,1 Milliarden Dollar belaufen, während JP Morgan, Royal Bank of Scotland und Citigroup wohl bis zu eine Milliarde Dollar auf den Tisch legen müssen. Die Buße für die UBS falle geringer aus, weil sie die US-Behörden zuerst auf die Missstände im Devisenmarkt hingewiesen hatte. Insgesamt belaufe sich die Strafe von amerikanischen und einer britischen Behörde für die fünf Banken auf mehr als sechs Milliarden Dollar.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters von mehreren mit der Angelegenheit vertrauten Personen erfuhr, könnten die Schuldeingeständnisse der Geldhäuser bereits am Mittwoch erfolgen.

Weltweit gehen Aufseher dem Verdacht nach, dass Banken am billionenschweren Devisenmarkt getrickst haben. Die Deutsche Bank als einer der größten Devisenhändler der Welt hat erklärt, dass sie zur Aufklärung des Skandals mit verschiedenen Aufsichtsbehörden zusammenarbeitet und zudem eine interne Untersuchung gestartet hat.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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