Schweizer Großbank
UBS plagen Altlasten

Die Schweizer Großbank UBS ist noch nicht wieder auf der Erfolgsspur. Altlasten aus strafrechtlichen Verpflichtungen hemmen den Gewinn der Bank. Außerdem drohen weitere Verfahren wegen unzulässiger Absprachen.
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ZürichAltlasten werden die UBS auch in Zukunft beschäftigen. Die Aufräumarbeiten bei der Schweizer Großbank seien noch nicht abgeschlossen, erklärte Konzernchef Sergio Ermotti laut Redetext auf der Generalversammlung vom Mittwoch. „Ich male deswegen auch keinen rosaroten Ausblick für Sie. Wir sind gut aufgestellt, wir tun das Richtige, doch die Altlasten sind noch nicht durchgestanden - sie werden die Branche und uns noch Zeit und Aufwand kosten.

Die UBS ist große Rechtsfälle schneller angegangen als viele Konkurrenten. So legte die größte Schweizer Bank Ende 2012 die Untersuchung der Verstrickung in den Libor-Skandal mit einer Zahlung von 1,4 Milliarden Franken bei. Der Steuerstreit mit den USA kostete die Bank zwar 780 Millionen Dollar, ist damit aber bereits seit 2009 vom Tisch. Mehrere andere Fälle, darunter mögliche unzulässige Absprachen bei der Festlegung von Wechselkursen, sind aber noch offen. Insgesamt hat die UBS für Rechtsfälle rund 1,8 Milliarden Franken beiseite gelegt

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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