Schweizer Privatbank
Julius Bär kauft Anleihe zurück

Die Schweizer Privatbank Julius Bär kauft eine Anleihe aus dem Jahr 2005 zurück. Grund dafür sind neue schärfere Kapitalvorschriften. Zuletzt hat die Bank in Singapur eine neue Anleihe platziert.

ZürichDer Schweizer Vermögensverwalter Julius Bär kauft für mindestens 225 Millionen Franken eine Anleihe aus dem Jahr 2005 zurück. Damit trage das Institut den neuen schärferen Kapitalvorschriften Rechnung, erklärte die Bank am Freitag. Die alte Anleihe entspreche nicht den strengeren Basel-III-Anforderungen.

Deshalb kaufe Bär am 2. Dezember die eine Million ausstehenden Titel zu einem Preis von 225 Franken pro Papier zuzüglich Dividende zurück. Im Gegenzug hatte sich das Institut erst vergangene Woche frisches Kapital gesichert, das den strengeren Regeln entspricht: Bär hatte über eine nachrangige Anleihe in Singapur umgerechnet rund 319 Millionen Franken von Privatbanken und Profi-Anlegern eingesammelt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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