Schweizer Privatinstitut: Hoeneß' Reservebank

Schweizer Privatinstitut
Hoeneß' Reservebank

Vontobel heißt die Schweizer Privatbank, auf der Fußball-Manager Uli Hoeneß sein nicht versteuertes Geld geparkt haben soll. Die Banken im Nachbarland fürchten eine erneute Verschärfung des Vertrauensverlusts.
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ZürichDie Antwort war zu erwarten: „Dazu kann ich Ihnen keine Auskunft geben“, sagt der Sprecher der Schweizer Privatbank Vontobel, auf die Frage, ob die Bank das Geheimkonto von Uli Hoeneß führt, wie in Medienberichten zu lesen ist. Der Bruch des Bankgeheimnisses ist in der Schweiz nach wie vor eine Strafttat. Schweizer Banken fürchten nun durch den Fall Hoeneß neuen Reputationsschaden.

Die Bank Vontobel ist bisher aufgefallen, dass sie kaum aufgefallen ist. Die 1924 gegründete Privatbank ist im Private Banking mit verwalteten Vermögen von rund 30 Milliarden Franken eher ein kleinerer Spieler im Markt. Der Großteil der verwalteten Vermögen von 150 Milliarden Franken stammt aus dem Fonds-Geschäft. Daneben betreibt die Bank eine kleine, aber feine Investmentbank.

Die Bank ist zwar an der Börse notiert, sieht sich aber immer noch als Familienunternehmen; denn die Gründerfamilie Vontobel hält immer noch die Mehrheit an der Privatbank mit Sitz in Zürich. Ehrenpräsident ist Hans Vontobel.

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