Schweizer Vermögensverwalter
Julius-Bär-Chef mahnt dickeres Kapitalpolster an

Nach den jüngsten Zukaufen wünscht sich der Chef des Schweizer Vermögensverwalters Julius Bär ein höheres Kapitalpolster. Für den Standort der Europa-Bank des Instituts setzt der Konzernchef nicht mehr auf Frankfurt.
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ZürichDer Schweizer Vermögensverwalter Julius Bär könnte nach Einschätzung von Konzernchef Boris Collardi nach den jüngsten Zukäufen ein dickeres Kapitalpolster vertragen. „Wir haben über die letzten Jahre einen Teil unseres Risikopuffers für Akquisitionen verwendet“, sagte Collardi laut einem vorab veröffentlichten Interview der „Handelszeitung“.

„Wenn wir 200 bis 300 Millionen Franken mehr hätten, wäre das sicher nicht schlecht.“ Die Bank verfüge allerdings über ein solides Geschäftsmodell, das jedes Jahr genügend Geld generiere, um die Kapitalreserven sukzessive aufzustocken. Für den Standort der Europa-Bank des Instituts setzt Collardi auf Luxemburg und nicht mehr auf Frankfurt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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