Service-Geschäft Deutsche Bank baut Stellen ab

Die Deutsche Bank streicht in Deutschland Stellen. Etwa 300 Mitarbeiter aus Service-Bereichen sollen das Unternehmen in den kommenden zwei Jahren verlassen – eine Folge der Übernahme der Postbank.
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Postbank-Filiale in Berlin: Die Übernahme durch die Deutsche Bank kostet Stellen. Quelle: Imago

Postbank-Filiale in Berlin: Die Übernahme durch die Deutsche Bank kostet Stellen.

(Foto: Imago)

DüsseldorfDie Deutsche Bank ihre Tochter Postbank wachsen weiter zusammen. Ab 1. April werden die separaten Abwicklungseinheiten beider Banken unter einer gemeinsamen Holding zusammengefasst. Das verkündete Christian Ricken, COO der Privat- und Firmenkundensparte der Deutschen Bank, am Mittwoch vor Journalisten.

In der neuen Service-GmbH werden 10 000 Mitarbeiter integriert, 6000 von der Postbank und 4000 von der Deutschen Bank, die bisher an insgesamt 14 Standorten in ganz Deutschland arbeiten. Mit den Sozialpartnern habe die Bank bis 2016 eine Standortsicherheit für die Mitarbeiter vereinbart, erklärte Ricken.

„Im besten Fall wollen wir mit der gleichen Anzahl von Mitarbeitern mehr Produktivität erreichen“, sagte der Manager und schloss einen Personalabbau über Altersteilzeit und Frührente allerdings nicht aus. In Finanzkreisen ist von bis zu 300 Stellen bis zum Jahr 2016 die Rede. Die Bank wollte sich zu der Zahl nicht äußern. In jedem Fall dürfte sich ein Abbau noch etwas hinziehen. Bis Ende 2014 hat sich die Bank verpflichtet, im Zuge der Postbank-Integration vorerst keine weiteren Stellen einzusparen.

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