Solides erstes Quartal
Helaba knüpft an Rekordjahr an

Die Helaba profitiert erheblich vom niedrigen Zinsniveau und kann mit einem ordentlichen ersten Quartal an das Rekordjahr 2011 anknüpfen. Das Handelsergebnis stieg im Vorjahresvergleich um fast 60 Prozent an.
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FrankfurtMit einem soliden ersten Quartal knüpft die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) an das Rekordjahr 2011 an. Allerdings profitierte die Bank in den ersten drei Monaten des Jahres 2012 erheblich vom niedrigen Zinsniveau und einem günstigen Marktumfeld.

Das Handelsergebnis schnellte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast 59 Prozent auf 208 Millionen Euro in die Höhe, wie die Helaba am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Zudem konnte die Risikovorsorge für ausfallgefährdete Kredite um knapp elf Prozent auf 58 Millionen Euro verringert werden.

In der Folge legten sowohl der Gewinn vor als auch nach Steuern um jeweils gut 13 Prozent zu: Vor Steuern ergab sich ein Gewinn von 220 (Vorjahreszeitraum: 194) Millionen Euro, der Überschuss lag bei 154 (136) Millionen Euro.

Die Bank sei insgesamt „gut in das Geschäftsjahr 2012 gestartet“, ließ Konzernchef Hans-Dieter Brenner erklären. „Trotz der weiterhin zu erwartenden Volatilität der Märkte streben wir für das Gesamtjahr unverändert ein ähnlich gutes Ergebnis wie im Geschäftsjahr 2011 an.“

Im vergangenen Jahr war das Vorsteuerergebnis auf den Rekordwert von 492 (398) Millionen Euro geklettert. Unter dem Strich verdiente die Helaba 397 (298) Millionen Euro. Die Kernkapitalquote als Puffer für Krisen lag den Angaben zufolge Ende März bei 10,6 Prozent - nach 10,3 Prozent zum Jahresende 2011. Die Helaba gehört den Sparkassen (85 Prozent) sowie Hessen (10 Prozent) und Thüringen (5 Prozent).

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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