Spanische Bank
Santander verschärft den Sparkurs

Die angeschlagene spanische Bank Santander möchte in den nächsten Jahre mehr einsparen als zunächst geplant – und wendet dafür neue Strategien an. Von einer anderen Idee sind die Verantwortlichen jedoch abgerückt.

MadridDie spanische Bank Santander zieht den Sparkurs an. Bis 2018 sollen drei Milliarden Euro eingespart werden, wie aus einer Präsentation der größten Bank der Euro-Zone am Mittwoch auf einer Konferenz in London hervorging. Bisher waren zwei Milliarden bis 2016 anvisiert worden.

„In den vergangenen zwölf Monaten haben wir die Basis für die Bank gelegt, die wir in den nächsten zehn Jahren sein wollen“, sagte Konzernchefin Ana Botin vor Investoren. Fusionen und Übernahmen sollten „diszipliniert“ erfolgen. Das Kapital solle gestärkt werden, um mehr Kredite in Ländern wie den USA und Großbritannien vergeben zu können. Davon verspricht sich das Unternehmen höhere Renditen.

Die Abspaltung von Tochterunternehmen wird dagegen aufgeschoben. So dürften die britischen Sparten in den kommenden beiden Jahren nicht veräußert werden. Dividendenkürzungen und Kapitalerhöhungen haben den Aktienkurs von Santander in den vergangenen sechs Monaten um 27 Prozent einbrechen lassen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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