Sparkasse Fulda und Flüchtlinge
„Do not keep the card together with its PIN!!!“

Bei der Sparkasse Fulda eröffnen Flüchtlinge Konten, die kaum deutsch sprechen. Mitarbeiter haben Flyer geschrieben, die das Nötigste zur Kontoführung erklären – auf Englisch, Arabisch und einer Sprache des Süd-Sudan.

FrankfurtWenn’s ums Geld geht, dann sind für viele Flüchtlinge die Sparkassen die erste Anlaufstelle. Schon, weil in manchen Kommunen die Sparkassen die Aufgabe übernommen haben, den Flüchtlingen monatlich das Geld auszuzahlen, das sie erhalten. Auch bei Kontoeröffnungen stehen die Sparkassen meist an erster Stelle. Für die Institute ist das oft eine Herausforderung, da viele Flüchtlinge kaum deutsch sprechen. Darauf reagieren die Sparkassen nun.

Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband arbeitet nach Angaben eines Sprechers zum Beispiel an einer Präsentation, die das deutsche Bankensystem und auch die Funktionsweise eines deutschen Kontos erklären soll.

Es gibt aber auch schon längst lokale Initiativen, zum Beispiel in der hessischen Barockstadt Fulda. Dort gibt es seit etwa zwei Monaten einen Flyer – in englisch, arabisch und in einer afrikanischen Sprache, die im Südsudan gesprochen wird.

„Den Flyer haben Mitarbeiter aus dem Filialbereich gemeinsam mit einer Kundin entwickelt, die auch bei der Übersetzung geholfen hat“, sagt Vorstandschef Alois Früchtl dem Handelsblatt. Verteilt wurde das Informationsmaterial bei Flüchtlingsorganisationen und in den Filialen. „Der Flyer ist sehr hilfreich und überwindet Anfangshürden“, sagt Früchtl.

Seite 1:

„Do not keep the card together with its PIN!!!“

Seite 2:

Praktische Lebenshilfe

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%